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Radfahren in Deutschland

Radfahren wird in Deutschland immer beliebter

Nicht nur die Generation 50 plus kommen immer mehr auf dem Geschmack, auch junge Leute fahren immer mehr in Ihrer Freizeit mit dem Rad. Anfänger können mit einer viertel Stunde gemütlichem Treten beginnen…

Dresden /Elbufer

 

 

Die heutige Generation 50 plus wird nicht nur mobiler und unternehmungslustiger sondern auch immer aktiver. Die klassische sportwissenschaftliche These, dass die Menschen im zunehmenden Alter nicht mehr so aktiv sind und weniger Sport treiben, wurde in einer aktuellen Studie der Technischen Universität Chemnitz widerlegt. Zu den bevorzugten Aktivitäten der so genannten Best Ager, also Menschen im besten Alter, gehört das Wandern und Radfahren. Eine Fahrradtour macht vielen Spaß, man kann alleine oder aber auch in der Gruppe radeln. Ein großer Vorteil ist auch gegenüber andere Sportarten, man muss keine Mitgliedsbeiträge zahlen, brauch sich nicht anmelden oder registrieren lassen. Sie sind an der frischen Luft und können dort radeln, wo es einem am besten gefällt. Die Runde auf dem Rad lässt sich zeitlich fast immer in das Lebensumfeld einbauen, nach oder vor der Arbeit, am Wochenende oder im Urlaub. Präventiv-Mediziner empfehlen Radelneulingen mit kleineren Ausflügen anzufangen, mehr Pausen einzuplanen und die Intensität und die Zeit der Touren allmählich zu steigern. Eine viertel bis halbe Stunde ist völlig ausreichend. Wichtig ist dabei, dass Sie viel trinken um so beim Sport den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Ich empfehle Ihnen hierzu Getränke zum Beispiel St.Leonhardt aus dem Bioladen. Radfahren beugt vor Durch regelmäßiges Radfahren beugen Sie hervorragend Herzinfarkt, Schlaganfall, Immunschwäche, Rückenschmerzen und Übergewicht vor. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln belegt, dass Alltagsradfahrer, die ihre täglichen Touren durch längere Einheiten ergänzen, einen besseren gesundheitlichen Schutz haben. Radfahren senkt den Blutdruck und reduziert dadurch wesentlich das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Die als Ausdauersport bekannte Sportart fördert die Sauerstoffaufnahme und Durchblutung, hebt die gute Laune, stärkt das Immunsystem, hilft beim Abnehmen und hilft Stress abzubauen.Das sich die heutige Generation 50 plus nicht selten 15 Jahre jünger fühlt, als Ihr Pass verrät, liegt daran, dass diese Generation viel und gerne auf den Sattel steigt. Das zeigt ein Vergleich der jetzt 50- 60 Jährigen mit der gleichen Altersgruppe vor zehn Jahren. Während 1995 nicht einmal jeder dritte regelmäßig Fahrrad gefahren ist,sind es heute 38 %, berichtet der Deutsche Vehrkehrssicherheitsrat 2005. Sicherheit liegt vor Komfort.Das weit verbreitete Klischee, Menschen im fortgeschrittenen Alter würden lieber bequemere Fahrräder bevorzugen, konnte durch die deutschen Senioren –Liga widerlegt werden. Diese führten eine Test mit ein paar Männern und Frauen im Alter von 61-68 Jahren durch. Das Ergebnis ist, dass sportliche Eigenschaften und Sicherheit genau so hoch im Kurs stehen, wie Fahrkomfort. Sicherheitspakete wie pannenfreie Reifen interessiert die Generation 50 plus am meisten. Die älteren Semester sind sehr technisch interessiert, jedoch ist der aktuelle Stand nicht allen bekannt. Mit der richtigen modernen Schalt-, Brems -und Beleuchtungstechnik kennen sich wenige aus. Dies ist aber wichtig, denn mit der richtigen Technik ist immer Saison. So berichte ein Teilnehmer:“ zuerst dachte ich ja, nur der Sattel muss gefedert werden. Jetzt bin ich ein Fahrrad mit einer Federgabel gefahren und ich muss schon sagen, dass hat was.“ Es ist auch sicherer, da viel besser das Vorderrad am Boden bleibt. Der Preis rangiert ganz unten „ferner liefen“Auch beim Gewicht ist keine Verallgemeinerung möglich. So oft trägt man sein Rad nicht.Da spielt der Aspekt auf - und absteigen eher eine Rolle. Denn je leichter man den Boden mit den Füßen erreichen kann, desto sicherer fühlt man sich raten die Fahrradsachverständigen. Laut einer Studie, rangiert der preis eher auf den hinteren Plätzen. Der Gang zum Discounter kommt für die meisten nicht in Frage. Von der Funktion und der Qualität des Fahrrades hängt im Zweifelsfall das Leben ab. Da wollen die meisten Radler dann doch nicht sparen.

Dresden /Elbufer

 

 
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