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Bitte keine spezielle Krebsdiät!

Die Universitätsklinik Frankfurt am Main hat eine Beratungstelle für Krebspatienten eingerichtet, die über unterstützende Maßnahmen neben der krebstherapie informiert. Dies soll Patienten helfen, sinnvolle von unnützen maßnahmen zu unterscheiden.

Zweifehafte Mittel können Patienten oft schon durch einfach Hinweise indentifizieren. zb., wenn das Mittel angeblich viele Patienten geheilt hat, die von ihren Ärzten aufgegeben worden sein, erläutert Dr.med. Hübner, Leiterin der Ambulanz für Komplementäre Onkologie um Universitären Centrum für Tumorerkrankungen der Universität Frankfurt am Main. Oder wenn das Mittel auch gegen viele andere Krankheiten wirken soll oder wenn es seh teuer ist. Sie rät dazu entschieden davon ab, Kräutermischungen von unklaren Quellen im Internet zu bestellen. Diese können hoch problematisch mit Schwermetallen, Pestiziden oder anderen Giftstoffen verseucht sein.

Auch was eindeutig nützliche komplementäre Maßnahmen angeht, muss die Expertin nicht lange überlegen: "Bwegung und Sport". Die helfen in jeder Lebenslage. Das haben viel Studien gezeigt. Genauso bewertet sie gesunde Ernährung, die reich an Omega 3 Fettsäuren ist. " Aber bitte keine speziellen Krebsdiäten"! Diese seien oft zu einseitig. Wer keine Möglichkeit hat, sich über komplementäre Mittel beim Krebsmediziner beraten zu lassen, dem empfiehlt sie den Gang in die Apotheke. Der Apotheker  kennt die gesamte Medikation und kann zumindest feststellen, ob ein Wechselwirkungsrisiko oder Nebenwirkungen zu erwarten sind.

 
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