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Diabetes: Hormone setzen den Blutzucker aus

Hormonschwankungen prägen Puberität, weiblichen Zyklus und Wechseljahre. Außerdem erschweren diese bei Diabetikern die Blutzuckereinstellung. Lesen Sie, worin die Ursachen liegen und was den Umgang mit Diabetes in diesen Phasen erleichtert.

Mit der Pubertät gerät nicht nur die Stimmung in Schieflage, sondern auch der zuvor meist stabile Zuckerstoffwechsel. Für die von Diabetes betroffenen Kinder eine frustrierende Erfahrung. Denn jede früher erfolgreiche Bemühung um gute Blutzuckerwerte bleibt jetzt ohne Erfolg. Manchmal hilft dann der Einsatz einer Insulinpumpe. Und auch das Gespräch mit gleichaltrigen Diabetikern nimmt dieser Lebensphase die Schärfe.

Kaum hat die Frau die Pubertät gemeistert, erschweren die zyklischen Hormonschwankungen eine gleichmäßig gute Blutzuckereinstellung. Allerdings lässt sie sich hier leichter regulieren als in der Pupertät, weil das Auf und Ab der Geschlechtshormone vorhersehbar verläuft. Wer über einige Monate die Blutzuckerwerte aufzeichnet, kann durchaus leicht ablesen, ab welchen Zykluszeitpunkt der Insulinbedarf steigt. Und die Dosis nach Rücksprache mit dem Arzt entsprechend verändern.

 
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