
Die Fruchtbarkeit stärken
Die meisten werdenden Eltern bemühen sich in der Schwangerschaft gesünder zu leben. Was viele nicht wissen: Bereits die Ei- und Samenzellen mögen es lieber gesund. Man kann einiges tun, um die eigene Fruchtbarkeit zu erhalten und zu stärken. Das Wohlbefinden ist wichtig. Äußere Einflüsse wie zuviel Stress, übermäßige körperliche Anstrengung und auch eine sehr ungesunde Ernährung können das sensible Gleichgewicht der Sexualhormone stören und die Fruchtbarkeit mindern. Die Fortpflanzungsfähigkeit lässt sich stärken, indem dem Körper und der Seele ganz einfach Gutes getan wird. Dazu gehören insbesondere eine vitaminreiche Ernährung, genügend Schlaf, ausreichend Bewegung beziehungsweise moderater Sport. Am wichtigsten ist es jedoch, sich Genussfähigkeit und Freude am Leben zu erhalten. Auch lustvoller Sex gehört dazu, nicht nur weil die Unterleibsorgane gut durchblutet werden, sondern auch weil Fortpflanzung beiden Partnern Spaß machen soll.
Des Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen. Eine gesunde Ernährung unterstützt den Körper und seine Funktionen, indem sie ihn mit Fruchtbarkeit lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Vitaminreich sind naturbelassene Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte. Weniger gehaltvoll sind industriell verarbeitete Produkte wie zum Beispiel Konserven. Außerdem hilft eine ausgewogene Ernährung bei der Versorgung mit dem Vitamin Folsäure. Studien zeigen die Wichtigkeit von Folsäure zur Vorbeugung eines offenen Rückens, dem so genannten Neuralrohrdefekt, beim ungeborenen Kind. Ratsam ist es, bereits vor der Schwangerschaft mit der Einnahme von Folsäure zu beginnen, damit das Ungeborene schon in der frühen Schwangerschaft optimal mit Folsäure versorgt ist. Am besten sollte mit der Einnahme von Folsäure schon vor Eintreten einer Schwangerschaft begonnen werden.
Gegen Röteln schützen. Eine Ansteckung mit Röteln in der Schwangerschaft kann das Ungeborene schwer schädigen. Deshalb ist es für eine Frau mit Kinderwunsch ratsam, durch eine Blutuntersuchung feststellen zu lassen, ob sie gegen Röteln immun ist. Anderenfalls sollte sie sich zur Sicherheit vor dem Eintritt einer Schwangerschaft gegen Röteln impfen lassen. Aktiv werden und Stress gegensteuern Im Lauf des Lebens verändert sich die Fruchtbarkeit von Frau und Mann. Je nach Situation können sich fruchtbare und unfruchtbare Zeiten abwechseln. Dabei handelt es sich nicht immer um einen dauerhaften Zustand oder eine Erkrankung. Eine verminderte Fruchtbarkeit kann auch durch momentane Belastungen oder eine ungesunde Lebensweise entstehen. Dies kann individuell ganz unterschiedlich sein, denn jeder Mensch reagiert auf äußere Lebensumstände anders. Nicht immer lassen sich ungünstige Bedingungen ausschalten, aber man kann selbst einiges tun, um die Fruchtbarkeit zu erhalten und zu stärken. Bewusste Arbeitspausen und das Erlernen von Entspannungstechniken können zum Beispiel dabei helfen, Arbeitsstress und andere Belastungen besser zu bewältigen. Quelle.BZgA

